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Relational Labs Selbsttest

Deine inneren Schutzmuster

Ein Beziehungscode-Test für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern

Familie mit Mutter, Vater, Tochter und Sohn am Fenster in warmem Licht, alle lachen und schauen einander liebevoll an.

Entdeckt gemeinsam, wie du mit Nähe, Erwartungen, Unsicherheit und deinen eigenen Bedürfnissen umgehst – und was dich dabei unterstützen kann.

Dauer

ca. 8 bis 10 Minuten

Fragen

35

Auswertung

Sofort im Anschluss

Was sind innere Schutzmuster?

Jeder Mensch entwickelt bestimmte Arten, mit schwierigen oder unsicheren Situationen umzugehen. Manche Menschen werden still. Andere kümmern sich schnell um alle, machen wichtige Dinge lieber selbst, passen sich an oder versuchen, alles richtig zu machen.

Diese Reaktionen entstehen meistens nicht absichtlich. Dein Kopf und dein Körper haben irgendwann gelernt: So fühle ich mich ein bisschen sicherer. So etwas nennen wir eine Schutzreaktion.

Wenn wir in ähnlichen Situationen immer wieder auf dieselbe Weise reagieren, wird daraus ein Schutzmuster.

Ein Schutzmuster ist nichts Schlechtes. Es hat dir wahrscheinlich geholfen und häufig sind dadurch echte Stärken entstanden. Anstrengend kann es werden, wenn es sehr schnell übernimmt, obwohl du es in der heutigen Situation vielleicht gar nicht brauchst.

Der Test zeigt deshalb nicht, was mit dir „falsch" ist. Er hilft euch zu erkennen:

  • welche Reaktionen du häufiger benutzt,
  • was du dadurch gut kannst,
  • wann es für dich anstrengend werden kann,
  • und was dir helfen könnte.

Alle Menschen kennen verschiedene Schutzreaktionen. Das Ergebnis beschreibt nicht, wie du immer bist. Es ist keine Diagnose.

Kurz erklärt

Beziehungsthema
Ein Bereich, der im Zusammensein mit anderen Menschen wichtig ist.
Schutzreaktion
Das, was du automatisch tust, wenn etwas schwierig oder unsicher wird.
Schutzmuster
Eine Schutzreaktion, die in ähnlichen Situationen immer wieder auftaucht.

Für Eltern und Begleitpersonen

Der Test beschreibt aktuelle Tendenzen. Er kann nicht feststellen, durch welches einzelne Erlebnis, in welchem genauen Alter oder durch welche Person ein Muster entstanden ist.

Die Entwicklung eines Kindes wird durch viele Dinge beeinflusst: Temperament, Familie, Erziehungsstile, Erwartungen, Schule, Freundschaften, Belastungen, körperliche Entwicklung und Erfahrungen mit Nähe, Leistung, Zugehörigkeit und Grenzen.

Ein hoher Wert bedeutet weder automatisch eine schwere Belastung noch ein Versagen der Eltern. Auch wiederholte kleine Alltagserfahrungen können dazu beitragen, dass ein Kind bestimmte Reaktionen häufiger benutzt.

Bitte helfen Sie nur beim Lesen und Verstehen. Korrigieren oder erklären Sie die Antworten des Kindes nicht.

Hilfreiche Sätze:

  • „Nimm die Antwort, die für dich am besten passt."
  • „Es gibt hier kein richtig oder falsch."
  • „Du musst deine Antwort nicht erklären."
  • „Ich möchte verstehen, wie es für dich ist."

Die Antworten werden erst gemeinsam in der Ergebnisansicht eingeordnet.

Die Antwortskala

  • •Passt gar nicht zu mir
  • •Passt nur ein bisschen zu mir
  • •Mal so, mal so
  • •Passt meistens zu mir
  • •Passt ganz genau zu mir

Altersgruppe des Kindes

Dieser Reflexionstest ist kein klinisch diagnostisches oder wissenschaftlich normiertes Testverfahren und ersetzt keine fachliche Abklärung.

„Die Begegnung zweier Persönlichkeiten gleicht dem Kontakt zweier chemischer Substanzen: Findet eine Reaktion statt, werden beide verwandelt."

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